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Bevor Pascaline irgendetwas werden kann, wird sie erst mal zur Frau. Und obwohl sie dafür nichts kann, muss sie darunter leiden.
— GEO, November 2018

Kontaktanzeigen helfen mir, mich zu erden. Die Menschen im Café der Wartenden betrachten die Liebe ganz nüchtern. Ich setze mich an ihren Tisch und begebe mich in eine Konfrontationstherapie. “Gegebenenfalls Ehe möglich”, sagt “Pensionierter Direktor, 1,77, 73 kg”. Was für ein beruhigendes Stakkato.
— DIE ZEIT, März 2018

Wann wird man eigentlich erwachsen? Eine Reifeprüfung hat man doch erst dann bestanden, wenn man die Regeln gebrochen hat. Aber was ist eine Reifeprüfung wert, wenn sie ­einen zwar überall hingeführt hat – aber nirgends hat ankommen lassen?
— GEO, März 2018

DIE ZEIT: Herr Ferchichi, würden Sie sagen, Sie sind ein guter Nachbar?

Bushido: Nein, aber ich hoffe, dass ich einer werde. Vor fünf Jahren hätt ich noch gesagt: “Fickt euch!” Seit ich Vater geworden bin, fährt der Motor langsam runter.
— DIE ZEIT, Februar 2018

Natürlich braucht es Mut, seine Heimat zu verlassen. Aber es braucht auch Mut, zu bleiben. Weil man auf die Rollen verzichten muss, die man sich an einem anderem Ort neu erschaffen kann. An einem Ort, an dem dich keiner kennt. Manche Leute werden dann erst richtig interessant. Andere werden Arschlöcher.
— DIE ZEIT, August 2017

Anfängern wurde damals üblicherweise ein „Bärenführer“ zur Seite gestellt, ein erfahrener Kollege, der dem Neuen beibrachte, was er zu tun hatte und was er lieber bleiben ließ. Marianne Atzeroth-Freier schien mit Mitte 40 zu alt dafür zu sein, und so hatte ihr niemand die Codes der Ermittler erklärt. Sie war ein Fremdkörper geblieben in dieser Männerwelt.
— Stern CRIME, Juni 2017

Meine Suche beginnt im Stramers. Donnerstags ist im Stramers Schnitzel-Tag. Donnerstags ist auch Veggie-Tag in der angrenzenden Kurklinik. Das Stramers ist entsprechend gefragt.
— TAGESSPIEGEL, November 2016